Kindergartenstories

Von Krippen- und KiGa-Plätzen, der Angebotserweiterung und den damit verbundenen neuen Mami-Sorgen…

Um es gleich vorneweg zu betonen: Ich finde es toll, wichtig und richtig, dass das Betreuungsangebot für Klein(st)kinder ausgeweitet wird, um gerade Müttern den Spagat zwischen Familie und Arbeit zu vereinfachen (wobei es wohl nie wirklich einfach werden wird, aber das ist ein anderes Thema). Und so wird wegen des ab diesem Jahr gültigen Rechtsanspruches auf einen Kita-Platz für unter Dreijährige auch enorm viel getan (auch wenn es wohl nicht reichen wird, aber ein Anfang ist gemacht).

Die schnuppisfamilie hat das Glück, dass dies bereits allen arbeitenden Eltern hier im letzten Jahr zugesichert wurde und wir daher einen schönen U3-Platz in einem tollen Kindergarten für Schnuppi ergattern konnten. Nun schien uns ein Platz bis zur Schule dort sicher, denn bisher war es so, dass die Kleinen automatisch einen Platz in der „normalen KiGa-Gruppe“ bekommen haben, wenn der Wechsel anstand.

Da die Nachfrage nach Krippenplätzen aber auch hier in der Heimat der schnuppisfamilie stark angestiegen war und ist, hat der Kindergarten von Schnuppi eine zweite U3-Gruppe möglich gemacht. Einfach toll! Doch die möglichen Folgen waren uns zunächst nicht klar: es gibt nun zwar zwei U3-Gruppen (à 12 Kindern von 1 bis 3 Jahren), aber es gibt weiterhin auch nur zwei Kindergartengruppen mit 14+4 Plätzen (4 integrative für förderungsbedürftige Kinder).

Im Klartext? Abhängig davon, wie viele Kinder eingeschult werden, werden mehr oder weniger Plätze in den Kindergartengruppen frei und im Zweifel nicht genug für alle Krippenkinder. Wenn es sich dann noch so zuträgt, dass gerade Schnuppi 2.0 unterwegs ist und das soziale Kriterium „WORKING MUM“ wegfällt, dann machen sich Sorgen breit.

Muss mein Kind jetzt den Kindergarten wechseln? Oder bekommt es etwa gar keinen Platz mehr?

Diese Frage/Sorge hat sich für die schnuppiseltern erstmal um ein Jahr vertagt. Schnuppi wird noch ein weiteres Jahr in der U3-Gruppe bleiben können. Und nächstes Jahr? Die schnuppismama baut auf die Zeit, dass die „Großen“ nachziehen mit neuen Plätzen/Gruppen…

…und die schnuppismama sammelt schonmal ganz viele soziale Kriterien oder besser gesagt Argumente:
Kann man ein Kind wirklich nach 2 Jahren einfach so wieder aus einem Kindergarten „rausschmeissen“, aus einem sozialen Umfeld, was einen großen Teil im Leben dieser kleinen Person ausmacht?

    Ich fände es grausam und werde alles in meiner Macht stehende dafür tun,
    dass meine Schnuppi dort bleiben kann!
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