aus dem Mama-Leben

Woran man merkt, dass man (wieder) eine Baby-Mama ist…

    Dass man sich hauptsächlich, wenn nicht gar fast ausschließlich, an das Schöne, das Wundervolle und Wunderbare der allerersten Zeit mit seinem Baby erinnert, ist mehr als nur ein wunderbarer Trick der Natur, es ist auch ein Stück Wahrheit. Zu gerne nehmen wir all die nicht so prickelnden Nebenwirkungen mit in Kauf und so haben wir uns nicht ohne Grund nach Maxi-L auch noch Mini-L gewünscht. Aber dank Mutter Natur hat man das Ausmaß mancher Nebenwirkungen dann doch zu sehr verdrängt und wird – wie beim ersten Mal – auch in der Wiederholung schlicht und einfach davon überrollt.

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Und so starte ich heute mit der Liste:

    Woran man merkt, dass man (wieder) eine Baby-Mama ist (und noch ein Kleinkind dazu hat):

– wenn man sich über 2 Stunden Schlaf am Stück freut
(besonders dann, wenn Baby anfänglich durchgeschlafen hat und dann erst auf den damals bei der großen Schwester beliebten 2-Stunden-Rhythmus zurückgreift)

– wenn die anfänglichen Natur-Smokey-Eyes mittlerweile aussehen wie ein missglückter Abschminkversuch eben dieser, verschmiert bis zu den Wangen

– wenn man abends auf dem Sofa sitzt, einen wirklich spannenden Film/Krimi guckt, sich extra aufrecht hinsetzt und trotzdem liebe Mühe hat, sich wach zu halten und fast in Paranoia verfällt, der geliebte Ehemann könne einem was ins Glas gekippt haben :p

– wenn man so müde ist, dass man in einer Tour etwas vergisst – von wegen Stilldemenz! *pah*
(gut, wenn das Großkind mitdenkt und somit noch nicht ohne Schuhe, unangeschnallt und ohne Frühstück im Kindergarten gelandet ist…)

– wenn man selbst dann nicht erschrickt, wenn man tooootaaaal verschlafen hat, sondern eher überlegt, ob man sich nicht einfach totstellen sollte…

– wenn 6 Heißwürstchen aus dem Glas mit ner ordentlichen Portion Ketchup (und sonst NIX dazu) das beste Mittagessen sind, wenn Baby dabei nicht die ganze Zeit über alles zusammenbrüllt

– wenn man sich bei nem extra starken Kaffee fragt, ob man sich aus Versehen nen „Kastrierten“ zubereitet hat

– wenn man stolz ist, wieder ne Ladung Wäsche geschafft zu haben
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– wenn das Lieblingswort „OMMMMMM“ lautet

– wenn man morgens Muskelkater von der Nacht im Bett hat – aber nicht vom Kamasutra, Ihr Schweinchen, sondern von der artistischen Höchstleistung, als Sandwich-Mom(bie) zwischen Maxi und Mini zu liegen, so dass beide wunderbar schlafen können

– …

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21 Kommentare zu „Woran man merkt, dass man (wieder) eine Baby-Mama ist…

  1. Na das wäre ja auch verwunderlich! Kamasutra-Muskelkater trotz Koma und Mombie-Sandwich! Lol
    Da hilft auch keine Animation durch ausgebaute Milchbar! Na ja – auch diese Misere könnte sich wieder geben 😉 😛
    Ach ja: Sehr amüsante Liste, wenn man und frau nicht mehr betroffen ist… 😉

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  2. Da weiss ich wenigstens, worauf ich mich einlasse, sollte es doch noch so kommen…
    Bis dahin sag‘ ich dir nur Eines: manche der Symptome hast du auch mit einer Gemeinde an der Backe (Und die wird nicht groß – ähm, groß schon, aber…)!

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