aus dem Mama-Leben

Die Unendlichkeit der Liebe

Eine nicht seltene Frage, die sich kleine Menschen stellen, wenn sie zwar wissen, dass sie ein Geschwisterchen bekommen, aber nicht wirklich verstehen, was das eigentlich heißt: „Mama, hast Du mich auch noch lieb, wenn das Baby da ist?“

Ich fand die Frage nur zu verständlich. Denn das alles zu begreifen und zu erfassen, ist, ohne es erlebt zu haben, auch einfach schwer bis unmöglich.

Mein Mann ist die große Liebe meines Lebens. Er ist mein Partner, mein Freund, mein Liebhaber, mein Gegen- und Gleichgewicht – bei ihm kann ich ich sein! Wenn man das Glück hat, diese Liebe gefunden zu haben, ist es unvorstellbar, überhaupt NOCH mehr lieben zu können.

Als dann unsere MaxiL unterwegs war, habe ich dieses kleine Wesen vom ersten Moment an über alles geliebt. Doch was ich dann – von einem auf den anderen Moment – empfunden habe, als sie geboren war, sprengt jegliche Vorstellungskraft! Es hat mich umgehauen – und tut es noch heute! Oftmals fühlt es sich an als ob mein Herz vor Liebe gleich platzt.

Und dann folgte die Schwangerschaft mit MiniL. Dass ich unsere Schnuppi unverändert stark lieben würde, da war ich mir sicher und konnte ihr da hoffentlich auch schon vor der Geburt die Angst vor nehmen. Dennoch fragte auch ich mich, wie das werden wird so mit zwei Kindern und meinen Gefühlen.

Und wieder hat mich die Geburt vor lauter Liebe umgehauen!
Es ist unfassbar – und hat einen gewissen Suchtfaktor 😉

Auch wenn bei uns die Familienplanung (aus Vernunftsgründen *flöt*) abgeschlossen ist, weiß ich heute:

(Mutter-) Liebe ist unendlich!

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Einfach wundervoll, dass das Mamaherz einfach wachsen kann – immer weiter.

Schnuppi, Knuppsi, schnuppispapa – alle drei haben ihren eigenen, ungekürzten Platz in meinem Herzen!

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9 Kommentare zu „Die Unendlichkeit der Liebe

  1. Ich frage mich, wie es bei mir beim zweiten Mal sein könnte. Wo ich diese überschwappende Liebe nach der Geburt und auch später nicht spüren durfte, die Liebe zu meinem Kind erst „lernen“ musste… Werde ich bei Kind 2 das beschriebene spüren und die Unterschiede zu Kind 1 merken? Ich hoffe einfach nicht, dass sowas jemals passiert. Denn nichts anderes würde ich mir mehr vorwerfen, mich für nichts mehr hassen… 😦

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    1. Du darfst Dich doch nicht für etwas hassen, wofür Du nichts kannst! Ich wünsche Dir sehr, dass es beim 2. Mal „ohne Umwege“ klappt. Und Du liebst Eure Nr. 1 sehr – Du hast Dir nichts vorzuwerfen! *knuddel*

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  2. Das hast Du sehr schön beschrieben, und ich weiß genau, was Du meinst! (Ich habe vielleicht aus genau DEM Grund 4 bekommen 😉 ) Ich hatte auch Bedenken, ob sich die Liebe aufteilen lässt…

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