Lieblingsorte

Oh wie schön ist {Landleben}

Moin Moin in die Runde! Ich grüße Euch aus dem Bremer Speckgürtel und quasi „von’s Land“. Zwar wohne ich gar nicht in einem Dorf, sondern schon in einer echten Stadt, aber… die eigentliche Stadt ist wohl Bremen – die Großstadt. Da kann man hinfahren, wenn man mal so richtig Stadt will. Hier haben wir zwar auch einen Stadtkern mit einer Einkaufsstraße, dafür wohnen wir schon wieder weit genug weg von „BREM“ (womit unsere Einkaufsmöglichkeiten hier vor Ort wahrlich nicht vergleichbar sind), doch gleichzeitig genieße ich hier, was das Landleben so mit sich bringt – und ich liebe es.

Ich weiß sogar, wovon ich rede, denn ich habe nicht immer auf dem Land gelebt. Ich komme aus einer Großstadt und habe meine ersten Berufserfahrungen in einer noch größeren, nämlich Hamburg gemacht. Auch habe ich schon im Ausland gelebt und somit ein bisschen was von der Welt gesehen, nicht nur im Urlaub sondern mit Alltag und so 😉 Und ich gebe zu, dieses Städtchen wäre früher wohl undenkbar gewesen – und das hab ich auch seinerzeit so gesagt *ups* Seinerzeit? Ja, da waren wir DINKIes und hatten andere Prioritäten, das ist ganz klar. Da war es wichtig, in einer halben Stunde mit dem Fahrrad an der Bremer Schlachte zu sein, um sich einen gemütlichen Cocktail-Abend machen zu können und im Zweifel auch das Taxi heimwärts locker bezahlen zu können. Damals, da war es wichtig, am Wochenende flott in die Bremer City zum Shoppen, BuLi gucken und Essen gehen fahren zu können. Damals…

Und heute? Heute genießen wir die Vorzüge, die dieses Städtchen uns Familien bietet: tolle Angebote für Familien, Kindergärten und Schulen (von der 1. bis zur 13. Klasse), Sportvereine, Schwimmbad…

…und wenn wir aus der Haustür fallen, dann ist da gar keine Stadt, sondern…

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ein wunderbares Fleckchen Erde für Kinder, um in Ruhe aufwachsen zu können!


 

Na, und wo tummelt Ihr Euch alle so herum? Keine Sorge, ich will hier keine Adresssammlung starten. Mich interessiert eher, ob Ihr die Großstadtmenschen seid, in kleineren Städten oder gar in Dörfern auf dem Land wohnt. Und habt Ihr schon immer dort gewohnt oder, so wie ich, verschiedenes ausprobiert? Wo fühlt Ihr Euch am wohlsten? Hat sich das vielleicht auch bei Euch aufgrund der Lebensumstände verändert?

Erzählt doch mal – ich bin gespannt!
Eure schnuppismama 🙂

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15 Kommentare zu „Oh wie schön ist {Landleben}

  1. Ich bin in einer Stadt (Sarah-Connor-Town) aufgewachsen, habe viele Jahre auf dem Land gelebt sowie an der Küste und lebe heute am Stadtrand eines 45.000 – Seelen – Städtchens.
    Meine Maus ist eher Stadtkind. Ich alleine würde sofort wieder aufs Land gehen. Auch wenn ich weiß, dass ich dann auf einige Annehmlichkeiten (man braucht nicht für alles ein Auto) verzichten müsste.

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    1. Ja, sowohl Stadt als auch Land haben so ihre Vor- und Nachteile. Daher liegt es an einem selbst, den zu seiner eigenen Lebenslage passenden Ort für sich zu finden. Wohlfühlen ist doch immer das Wichtigste 🙂

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      1. Was ich niemals tun würde oder könnte: In eine Großstadt ziehen. Das geht gar nicht.
        wie du schon sagst, man muss sich wohlfühlen. Das tue ich hier am Stadtrand 🙂 Umd bis zum Badesee sind es mit dem Auto 5 min 😀

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      2. Großstadt ist nicht gleich Großstadt. Ich habe es geliebt, in Hamburg zu wohnen! Ich könnte aber NIE NIE NIE in Frankfurt, Berlin oder im Pott leben… München hingegen liebe ich auch SEHR, jedoch ist es einfach zu weit weg von meiner Familie.

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  2. Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen. Fand ich ok bis ich zur Oberstufe in die Stadt gewechselt hab und dann nachts nachm feiern entweder bei meinen Freundinnen schlafen musste oder mit nem Taxi heim. Ausserdem wollten meine Stadt-Freunde mich nie besuchen, weil es so „weit“ war (10-15 min mit dem Zug, 2x stündlich). Da war mir klar: Wenn ich mal ausziehen wohne ich zentral. 😄 hab dann meine erste WG auch in der Innenstadt gehabt beim FSJKultur. Als ich dann zum studieren umgezogen bin, mussten es auch immer Wohnungen in den hippen Vierteln sein. Und jetzt als Familie wohnen wir auch noch mittendrin. Aber das ist super: hier sind so viele junge Familien und ein klasse Angebot für alles, super viele Spielplätze und Parks in der unmittelbaren Umgebung. Trotzdem kann es sein, dass wir nach meinem Ref zurück in meine Heimat ziehen. Abgeneigt bin ich nicht, aber der Job muss stimmen. 🙂

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  3. Wie du weißt , wohnen wir ja jetzt auch auf dem Land. Aber so richtig Land-Land. Nicht mal einen Bäcker gibt’s hier. Zu der Land-Stadt ist es aber nicht all zu weit , daher geht es. Und einen Bauernhof mit frischer Milch, Eiern etc gibt’s auch um’s Eck. 🙂

    Wo warst du mal im Ausland *neugierigbin* ?

    Liebste Grüße ,
    Lisa

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  4. ich bin in der wiener peripherie aufgewachsen, das heißt, die großstadt in reichweite und hinterm rücken gleich der wienerwald. das macht es für mich auch schwierig, jemals wo anders zu wohnen, weil das für mich langfristig der perfekte kompromiss ist. momentan lebe ich mitten in der stadt und ich liebe es. langfristig werd ich aber wohl wieder zurück auswandern wo ich herkomme, weil man da eben wirklich alles hat. teile meiner kindheit habe ich so richtig am land verbracht und als kind habe ich das wirklich geliebt – jetzt könnte ich es mir aber zum leben nicht (mehr) wirklich vorstellen.

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  5. Land, Land, Land!!! 🙂 Ok, nicht zu klein. Wo ich wohne gibt es alles was ich brauche wie Einkaufsläden, Kindergärten, Schulen, Tankstellen, Ärzte und Restaurants. 15.000 Einwohner hat unser Städtchen und das ist genau richtig für mich. Ein paar Schritte raus und man ist direkt auf dem platten Land. Alles ist einen Hauch ruhiger als in der Stadt. Ich habe eine zeitlang in Düsseldorf gewohnt, mit Anfang 20 und das war toll. Mit der Bahn an die längste Theke der Welt in 10 Minuten. Super, was will man mehr. Wer braucht schon einen Parkplatz in Wohnungsnähe oder einen Aufzug in den fünften Stock? Hauptsache man ist schnell in Party-Nähe 😉 Aber mir war es immer schon etwas zu hektisch. Das Land passt besser zu mir. Da quatscht die Oma Else an der Kasse vom Edeka noch mal eben zwei Minuten mit der Tochter vom Heinz, die da jetzt an der Kasse arbeitet. Dafür kann ich aber auch in Ruhe mein Zeug aufs Band legen. Alles geht langsamer, aber auch etwas stressfreier.
    WItzigerweise fand ich als Landliebhaberin trotzdem New York super. Das hätte ich vorher gar nicht so gedacht, aber wahrscheinlich weil wir nur als Urlauber da waren. Wenn man da lebt ist das sicher was anderes …

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  6. Ich lebe auch auf dem Land – bewusst und mit voller Absicht von München weg gezogen! Es ist schön hier in den Bergen und wenn ich Stadtluft brauche, gehe ich ein paar Tage arbeiten in der Stadt. Wir sind wegen der Kinder aufs Land gezogen, weil wir selbst so aufgewachsen sind.
    Mit 12 gabe es aber in meiner Kindheit einen großen Abschnitt und ich bin mit meiner Familie nach Rom gezogen. Im Nachhinein fand ich es aber gut dort meine Teeniezeit vebracht zu haben. Liebe Grüße, Verena

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    1. Hui, wie bist Du denn zu diesem älteren Blogpost gekommen? Ui, Rom klingt toll. Ich weiß, was Landleben für einen Teenie heißen kann, aber ich stehe als Taxi bereit – auch um die Straßenecke, wenn es sonst zu peinlich ist 😀

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