aus dem Mama-Leben

Lauf, Mami, lauf! #mommygetsfit

Es ist eines der „Dinge“, die ich aus der Mutter-Kind-Kur mitgenommen habe und behalten möchte: Zeit für Sport!

Lauf, Mami, lauf!

Nein, das sagten meine Kinder gerade in der Kur eigentlich gar nicht zu mir – denn Sporteinheiten für Mama bedeuteten für MaxiL und MiniL Zeit in der Betreuung. Versteht mich nicht falsch, sie gingen dort eigentlich gerne hin, aber eben eindeutig länger und öfter als Zuhause. Und da es eigentlich immer wegen Sport-Anwendungen in die Nachmittagsbetreuung ging, fanden die zwei Mäuse, dass ich das eigentlich gar nicht nötig habe und mich lieber so akzeptieren soll, wie ich bin  – mal so frei übersetzt 😉

#mommygetsfit

Keine Frage, Kinder können so charmant sein, dass es oftmals schwer ist zu widerstehen – doch der unbedingte Wille, diese Kur für mich als Chance zu nutzen und letztendlich auch der nicht gerade geringe Charme, am Deich mit Blick auf meine geliebte Nordsee Walken zu gehen, waren stärker. Ja, Dickkopf kann auch ich 😎

Endlich mal wieder Zeit für mich, um etwas für mich und meinen Körper zu tun. Es tat so gut – so unglaublich gut! Auch dass es „nur“ Walken (Nordic Walking & Breathwalking) war, war ein hilfreicher Re-Start in den Sport, wobei diese Sportart an sich auch total unterschätzt wird, denn korrekt ausgeübt ist es alles andere als „Oma- oder Alibi-Sport“!

Zusammen mit dem übrigen Physio-Programm kam ich nach dieser relativ kurzen Zeit mit einem ganz neuen Körpergefühl nach Hause – und das wollte und will ich mir bewahren!

Walken oder Joggen?

Zuhause angekommen war mein erster Impuls, mir direkt Nordic Walking Stöcker zu kaufen. Doch fehlte mir zunächst die Zeit, in ein entsprechendes Fachgeschäft zu fahren und irgendwelche wollte ich im Netz nun auch nicht bestellen. Da ich aber nicht zuviel Zeit verstreichen lassen wollte, bis ich zuhause mit dem Sport weitermache (es waren trotzdem zwei Wochen), beschloss ich, einfach erst einmal wieder zu joggen. Einfach…? Ha ha! Meine erste Runde waren gut 2 Kilometer – mit Geh-Pausen! EGAL! Jeder Schritt zählt!

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– these shoes are made for running –

Wie oft ist realistisch?

Schon in der Mutter-Kind-Kur wurde mir geraten, mir unbedingt realistische Ziele zu setzen, umsetzbare Pläne zu schmieden – damit ich es auch schaffen und durchhalten kann.

Und was ist nun realistisch? Was kann ich gut schaffen, so dass ich mich gut fühle und am Ball bleibe? Für mich persönlich sind das zweimal pro Woche und zwar einmal unter der Woche und einmal am Wochenende. Zudem räume ich mir die Möglichkeit ein, ab und an, wenn es problemlos möglich ist, auch zweimal unter der Woche loszulaufen. Das ist und bleibt aber ein Bonus und nicht die Regel. Als Mama, also mir persönlich, gerade so ohne unterstützende Familie vor Ort, kommt einfach zu oft etwas mit den lieben Kleinen dazwischen, so wie… ja, so wie gerade… Denn kaum hatte ich die ersten drei Mal gejoggt, kamen 20.000 Dinge dazwischen, die mir direkt nach dem Re-Start wieder eine neuntägige Zwangspause bescherten…

Jeder Schritt zählt!

…doch das wird mich nicht stoppen! Ich weiß, dass es immer wieder passieren wird. Immer wieder werden mit Terminen vollgestopfte Wochenenden, kranke Kinder unter der Woche, Ferien und was weiß ich nicht noch alles mir ein Bein stellen wollen. Und ich werde immer und immer wieder von vorne anfangen. Denn ich weiß jetzt, dass jeder einzelne Schritt zählt. Jedes Mal, wenn ich die Laufschuhe anziehe und meine kleinen Runden drehe, dann tue ich mit jedem einzelnen Schritt mir und meinem Körper etwas gut – etwas fitter, etwas gesünder, etwas besser! Und für jedes Etwas lohnt sich jeder einzelne Schritt!

Tschüss runtastic – hallo Polar Beat!

Ich laufe übrigens mit dem Polar Loop und habe mir bisher meine Laufdaten mit der runtastic App über das Handy geholt. Warum ich die runtastic App nun löschen werde und ab sofort mit der Polar Beat App (in Zusammenhang mit Polar Flow) meine Aufzeichnungen machen werde, das verrate ich Euch ein anderes Mal – bleibt dran!

Schritt für Schritt – mommygetsfit!
Eure schnuppismama

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7 Kommentare zu „Lauf, Mami, lauf! #mommygetsfit

  1. Mir stellt oft mein eigener innerer Schweinehund ein Bein (wer hätte gedacht, dass er so einen heimtückischen Charakter hat?!), über das ich dann stolpere und direkt da einschlafen möchte, wo auch immer ich gelandet bin 😉
    Deine positive Einstellung ist auf jeden Fall motivierend! 🙂

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  2. Ich habe auch einen sehr langen und mühseligen Anlauf gebraucht, um wieder in die Bewegung zu kommen – übrigens auch über den „Umweg“ des Walkens. Inzwischen schaffe ich 30min und freue mich sehr, wenn ich mit einer Joggingrunde den Tag abschließen kann. Keep it Up! 😊

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  3. Dein Beitrag motiviert mich. Ich schiebe diese Sport-Sache auch immer vor mir her. Und langsam brauch ich morgens echt lange um in die Gänge zu kommen … Ich nehme mir jetzt mal fest vor wieder regelmäßig Inline-Skaten zu gehen. Nur ich alleine. Mal sehen, ob es klappt 😛

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    1. Bei mir kam der Durchbruch bei „jedes (noch so) einzelne Mal, sei es noch so kurz, zählt. Klar ist regelmäßig das Ziel, aber mit dem Leben einer (berufstätigen) Mutter nun mal einfach nicht immer vereinbar. Daher plane ich zwar 2-3 mal die Woche joggen, aber wenn es nur einmal wird oder gar mal ganz ausfallen muss, dann plane ich es für die nächste Woche neu. Es musste bei mir erst KLICK machen, dass ich nicht, wie früher, regelmäßig und intensiv sporteln und somit auch stetig eine Entwicklung dabei habe. Jetzt gilt es, jedes Mal als einzelnes Mal zu genießen und zu nutzen.
      Ich freu mich, wenn ich Dich mit meinem Beitrag ein wenig motivieren konnte 🙂
      …und danke für all Deine GEFÄLLT MIRs :*
      Liebe Grüsslies!

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      1. Sehr gerne 😉 Hab endlich mal wieder Zeit gefunden bei dir reinzuschauen. Sehr interessant deine Berichte aus der Kur! Ja, ich hoffe bei mir wird es auch Klick machen, was die Regelmäßigkeit betrifft. Es stört mich halt tierisch, wenn ich von geplanten Dingen abweichen muss 😦 Zum Beispiel, wie du schon sagst, ich plane Sport für zweimal die Woche und dann schaffe ich es mal eine Woche gar nicht. Dann hab ich direkt das Versager-Gefühl. Und dann hör ich gleich wieder auf. Voll blöd. Man darf sich einfach nicht so ärgern, wenn man seinen Plan umschmeißen muss. Das muss ich wohl noch lernen. Liebe Grüße zurück!

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      2. Ich glaube, das ist das Schwierigste am Elternsein, dass man diese Planbarkeit verliert und nie sicher sein kann, ob man Dinge so durchziehen kann oder nicht. Wenn man das „aufgibt“, dann wirds besser. Aber das ist echt schwer!

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