Blogparade

Wenn einen die To-Do-Liste auch nicht mehr rettet #Mama4gets {Blogparade}

Die wundervolle Mama on the Rocks hat mal wieder zur Blogparade aufgerufen und trifft mit ihrem Thema erneut zielsicher ins Wespennest:

#Mama4gets – wenn Mütter vergesslich werden

Danke, endlich spricht es jemand aus! Man hört doch immer nur von Schwangerschafts- und dann folgender Stilldemenz. Doch was ist danach? Mein danach ist vor noch gar nicht allzu lange Zeit gestartet, hat sich MiniL ja erst im Frühjahr diesen Jahres abgestillt. Klar, es gab auch eine Zeit zwischen dem Abstillen von MaxiL und der erneuten Schwangerschaft. Wie war es eigentlich da? Ach stimmt, da hatte ich auch eine Erklärung parat: neben der emotionalen Achterbahn, die man als Erstmami mit der Erstgeborenen macht, war der Hausbau das vorherrschende Thema – so war es einfach nur schlüssig, dass anderes hinten über fiel, und mir dieser Fakt nichtmals auffiel.

Was für eine Demenz folgt denn da auf Schwangerschafts- und Stilldemenz?

Doch jetzt, wo weder Schwangerschafts- noch Stilldemenz in Frage kommen, meine Mama-Erfahrung mittlerweile fast 6 Jahre beträgt (wie trägt man diese Qualifikation eigentlich im Lebenslauf ein?) und soweit „alles geregelt“ ist, frage ich mich schon seit einiger Zeit, warum ich dennoch so vergesslich bin.

Tausende geöffnete Browser-Fenster im Kopf

Wenn ich so in meinem TeilzeitWorkingMum-Alltag unterwegs bin, dann schießen minütlich tausende Gedanken durch meinen Kopf. Während ich dies oder jenes erledige, hierhin oder dorthin unterwegs bin, fallen mir zig Dinge ein, die ich noch erledigen, die ich unbedingt nachlesen, die ich endlich mal nachfragen wollte. Es nimmt schier kein Ende und ist schon oftmals frustrierend. Am liebsten würde ich das, was mir dann gerade just in diesem Moment einfällt, sofort erledigen, doch bin ich zu diesen Zeitpunkten ja bereits immer mit etwas anderem beschäftigt.

Man sagt Frauen ja allgemein nach, man müsse sich ihre Gedanken im Kopf vorstellen wie einen PC, wo tausende Browser-Fenster gleichzeitig geöffnet sind.

Das überlastete Sieb

Und das wird als Mutter wahrlich nicht besser – au contraire! Gefühlt nehmen die To-Do’s als Mama nämlich schier kein Ende. Es gäbe so viel zu tun und nie hat man dafür genug Zeit. Prioritäten setzen ist daher unerlässlich und ich bin der festen Überzeugung, dass der Kopf hier schon automatisch filtert. Wie das funktioniert? Bildlich gesprochen ungefähr so:

In meinem Kopf ist ein großes Sieb, in das all meine Gedanken hineinfallen. Dinge, die sich nicht so dringlich anfühlen, plumpsen direkt hindurch – zack, weg damit!

Doch sind da auch noch all die gefühlt so wichtigen To-Do’s, die haufenweise in das Sieb krachen, die immer mehr wiegen und schwer auf dem Sieb lasten. Die Löcher des Siebes sind gar nicht mal so groß, doch die Last nimmt immer mehr überhand und übt immer mehr Druck auf die Löcher aus, bis nach und nach auch wichtige Dinge dem Druck der immer wieder nachkommenden Aufgaben nachgeben und letztendlich durch die Löcher rausgedrängt und rausgedrückt werden – mit der Kraft des Drucks.

Mein bester Freund: Die To-Do-Liste

Wenn also auf den Kopf kein Verlass mehr ist, muss man sich Abhilfe schaffen und was läge da dem schreibaffinen Blogger näher als eben das Schreiben. Gedanken zu Papier bringen, ordnen und sortieren – eine Wohltat. Das sollte doch mit all den To-Do’s ebenso gut funktionieren, oder?

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Gesagt, getan. Wo immer ich gerade gehe und stehe, pflege ich meine To-Do-Liste. In meinem Fall handelt es sich hierbei weder um ein schickes Notizbüchlein noch um eine raffiniert programmierte App. Ich habe einfach nur ein Dokument in der Notizen-App, wo ich alles untereinander runtertippe – und natürlich auch allzu gerne lösche, wenn es erledigt ist.

 

Rien ne va plus! #Mama4gets trotzdem

Und damit hat sich #mommy4gets erledigt? Haha, das glaubt Ihr doch selbst nicht, oder? Abgesehen davon, dass ich es manchmal einfach vergesse, den Gedanken flott auf die To-Do-Liste zu schreiben, habe ich diese besonders genialen Tage, wo es bei mir einfach heißt „Rien ne va plus!“ Es sind natürlich diese Tage, wo ich besonders viele wichtige Dinge zu erledigen hätte. Und was dann passiert?

Dann streckt mir mein Unterbewusstsein die Zunge raus und lässt mich tatsächlich vergessen, dass ich überhaupt eine To-Do-Liste habe…

Humor ist wenn man trotzdem lacht…

Eure vergessliche schnuppismama


 

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6 Kommentare zu „Wenn einen die To-Do-Liste auch nicht mehr rettet #Mama4gets {Blogparade}

  1. ei jei jei!! ich bin zwar keine mama, aber das mit den tabs und gedanken kenne ich auch besser als mir lieb ist. ohne to do listen wäre ich bestimmt schon irgendwo auf der welt verloren gegangen und nie wieder aufgetaucht. ich habe to do listen für ALLES. überlebensnotwendig 🙂

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