aus dem Mama-Leben

Schönen 1. Advent! {über unsere Weihnachtstradition}

Da sind wir nun, im Advent, am 1. um genauer zu sein, und Weihnachten kommt Tag für Tag ein Stück näher. Ich liebe die Advents- und Weihnachtszeit – zu ihrer Zeit. So sehr ich diese Zeit in vollen Zügen genieße, so sehr brauche ich danach dann auch wieder Ruhe davon das Jahr über. Doch jetzt schwelge ich im vollen Genuss selbiger!

Schönen 1. Advent! {über unsere Weihnachtstradition}

Ich bin ein Mensch, der Traditionen sehr liebt. Als der schnuppispapa und ich in ein gemeinsames Haus gezogen sind und geheiratet haben, war das auch die Geburtsstunde unserer ganz eigenen Weihnachtstradition. Natürlich haben wir da einiges aus unseren „Ursprungsfamilien“ und damit unserer Kindheit übernommen, dies dann einfach nach unseren ganz eigenen Wünschen und Vorstellungen angepasst.

Der Startschuss

Die Weihnachts- oder besser gesagt Adventszeit beginnt für mich nach dem Totensonntag / Ewigkeitssonntag. Dann ist der triste, trübe November geschafft (auch wenn die Adventszeit oft, so wie auch in diesem Jahr, bereits im November beginnt, ist es dann einfach etwas Anderes). Ein neues Kirchenjahr beginnt und mit diesem die Zeit der Besinnlichkeit, der (Vor-)Freude, der Kerzen, der Vorbereitungen und dem noch mehr acht geben auf genug Familienzeit!

Adventssonntage

Der 1. Advent ist in diesem Jahr mal wieder bereits im November. Eigentlich ist immer jeder Adventssonntag bei uns belegt – aber im positiven Sinne. Wir machen an allen vier Adventssonntagen schöne Dinge – vor allem natürlich Weihnachtsmarktbesuche; und die nicht nur hier bei uns vor Ort sondern gerne auch in der Heimat. Außerdem ist an den Adventswochenenden noch etwas mehr Zeit zum Plätzchen backen und Weihnachtsgeschenke basteln.img_4472

Das 1. Türchen

Adventskalender dürfen bei uns nicht fehlen. Wenn man Schnuppi und Knupsi img_4516fragt, was sie sich in ihrem Adventskalender wünschen, könnte man meinen, wir sind einer dieser übergesunden Haushalte, wo der Zucker verteufelt wird, denn sowohl zum Nikolaus als auch für den Inhalt der Adventskalender wünschen sich meine Töchter Süßes! Das ist das Größte! Da bin ich dabei, warum auch nicht. Denn von der Oma bekommen beide auch noch einen – auf Wunsch. Dieses Jahr haben sie sich einen der Playmobil-Adventskalender ausgesucht. Beide lieben Playmobil, spielen da viel mit und so ist schonmal sichergestellt, dass es kein „unnötiges Klimmbimm“ gibt, was hinterher nur durch die Gegend fliegt.

 

Für den schnuppispapa hab ich früher, also in der Zeitrechnung vor den Kindern, immer einen Adventskalender selber zusammengestellt. Ja, ich gestehe, da bin ich die letzten Jahre nicht mehr zu gekommen. Da mein werter Gatte aber ein Naschkätzchen ist, hat er sich auch immer über einen feinen Pralinen-Adventskalender gefreut 🙂 Dieses Jahr gibt es mal eine neue Variante, selbstgemacht. Ich weiß, gibt es auch fertig zu kaufen, aber in diesem Fall fand ich es nicht nur schöner, sondern auch recht einfach, ihn selbst zu machen: einen Bier-Adventskalender 😀

Unsere Lektüre

Hier wollte ich Euch eigentlich mal eben kurz vorstellen, was wir in der Advents- und Weihnachtszeit an besonderen Büchern lesen. Ich fing an zu schreiben… ich fing an zu fotografieren… und schnell merkte ich: dieser Beitrag wird explodieren! Also bekommen die Bücher einen extra Blogpost. Hier ein kleiner Teaser 😉

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(und HIER gelangt Ihr zum separaten Buchbeitrag „Unsere Bücher-Weihnacht“)

Geburtstag vom schnuppispapa

In all die adventliche Zeit fällt im schnuppishaus auch noch ein Geburtstag, nämlich der vom schnuppispapa. Da er nicht so der Geburtstagsfeierer ist, trägt er es wahrlich mit Fassung. Die Mädels lassen ihn hochleben, wie sonst noch was und er wird von uns gebührend gefeiert. Schöner kann ein Geburtstag eh nicht sein, oder? 🙂

Nikolaus

Guten Tag, ich bin der Nikolaus!

Guten Tag! Guten Tag!

Heute Nacht zieh‘ ich von Haus zu Haus!

Heute Nacht! Heute Nacht!

Ja, der Nikolaus. Ein Highlight, dass das Warten aufs Christkind noch einmal verkürzt. Voller Vorfreude und Spannung werden am Vorabend die Stiefel vor die Tür gestellt und am nächsten Morgen? Wer aufmerksam bis hierher gelesen hat, ahnt es schon: Hauptsache, genügend Süßigkeiten! 😀

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Dieses Jahr gibt es aber tatsächlich schon ein richtiges Geschenk zum Nikolaus. Ein bissl Aufteilen auf Nikolaus und Weihnachten schadet nicht und zum anderen ist es für mich der einzig passende Zeitpunkt für dieses Geschenk: die Mädels bekommen jede die Playmobil-Krippe. Das hab ich mir seit meinem Sinnieren über unseren Krippenstatus im letzten Jahr schon vorgenommen. Und weil Playmobil und Krippe spielen hier hoch im Kurs stehen, finde ich meine Lösung perfekt! (Mamas müssen sich auch mal selbst loben, sonst tut es ja keiner *lach*)

Heilig Abend

Da ist alles bereit. Der Tannenbaum, den wir am Vortag als Familie gemeinsam geschmückt haben, um dem Christkind eine Freude zu machen, steht strahlend im Raum. Wir frühstücken gemütlich und machen img_5154uns früh auf zur Kirche, denn die Kinderkirche findet zeitig am Tag statt. Für uns ist das toll, denn so lange bleiben unsere zwei abends dann doch noch nicht wach – mehr Weihnachtszeit für uns an dem Tag!

 

Während wir im Weihnachtsgottesdienst unserer Großen beim Krippenspiel zuschauen, kommt bei uns zuhause das Christkind vorbei. Die Kinder sind immer sehr verzückt, dass Jesus Geburtstag, aber wir die Geschenke bekommen 😉

Die Bescherung steht nach der Rückkehr aus der Kirche auch als erstes auf dem Programm. Voller Spannung und Vorfreude stürmen die Mädels dann das Wohnzimmer. Oft sind es die Kleinigkeiten, die die Kinder am meisten verzücken und das Schenken selbst, zaubert den beiden mindestens ein genauso großes Strahlen aufs Gesicht. DAS ist Weihnachten!

Und wenn wir dann im Anschluss gemütlich Fondue essen, erlaubt diese gemütliche und andauernde Art des „Kochens und Essens“ den Kindern, immer wieder zwischendurch eine Pause einzulegen und mit den neuen Sachen zu spielen.

Weihnachtsfeiertage

An den Weihnachtsfeiertagen kommt dann die ganz große Sause – denn außerhalb von uns vieren ist die Familie groß und es kommen schnell viele liebe Menschen zum Schnacken, Essen, Schenken, Lachen und beisammen sein zusammen – einen Tag mit der einen und den anderen mit der anderen Seite der Familie und das immer schön im Wechsel 🙂


So genießen wir den den Advent, der uns zeigt, wie wundervoll schon die Vorfreude sein kann. Denn Weihnachten reduziert sich nicht auf drei Tage. Und viel mehr hoffe ich, dass wir uns das, was die Weihnacht ausmacht, in unseren Herzen noch ein ganzes Stück weit mit ins neue Jahr tragen können…

Und nun bin ich neugierig, wie Ihr denn so die Advents- und Weihnachtszeit verlebt. Habt Ihr auch Traditionen oder ist Euch das mit Weihnachten alles zuviel? 

Ich freu mich auf Eure Einblicke!
Eure schnuppismama

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