Kinderbücher

Pink Pirates und die verliebte Meerjungfrau {Rezension}

Heute möchte ich Euch ein Buch vorstellen, dass Knupsi von einer lieben Freundin zum Geburtstag, ihrem 3., geschenkt bekommen hat:

Pink Pirates und die verliebte Meerjungfrau

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Bild-Quelle: Verlag arsEdition


Ich muss zugeben, dass ich fast ein wenig erstaunt war, dass die Heldinnen des Buches pink tragen, ist man mittlerweile doch sehr darauf bedacht, nicht mehr in Jungs- und Mädchenfarben zu kategorisieren. Da meine Mädels voll auf pink abfahren, ist das für uns aber kein Minuspunkt.

Die Piratinnen Lila, Lotta und Lulu sind drei charakterlich grundverschiedene Persönlichkeiten, wovon jede mit der ihr eigenen Fähigkeit zum Erfolg der Mission beiträgt. Sie arbeiten super im Team zusammen, sie packen Probleme an und begeben sich auf Lösungssuche. Selbst ausweglose Situationen werden einfach angegangen und ein Weg gefunden.

Sie mögen noch so mädchenhaft pink dargestellt werden, es geht nie um die Rollenverteilung von Mann und Frau, von Junge und Mädchen. Es werden – bis auf die Farben – keinerlei Klischees bedient. Sie sind schlaue, tapfere Piratinnen, die eine ausweglose Situation anpacken und mit Mut und Intelligenz lösen.

Ganz klar: Daumen hoch!


Was dennoch gesagt werden muss

Lediglich zwei kleine Minuspunkte gibt es bei diesem tollen Kinderbuch anzumerken:

  1. Im Titel geht es um eine Meerjungfrau, doch im Buch selbst wird dann durchgängig und ausschließlich von Nixe gesprochen. Das mag jetzt kleinlich klingen und es tut meiner Begeisterung für das Buch auch keinen Abbruch, aber dennoch ist es mir aufgefallen. Warum? Meine Mädels benutzen eigentlich immer das Wort „Meerjungfrau“ und als das Buch ankam, habe ich den Titel natürlich auch genau so vorgelesen. Als es dann ans Vorlesen des Buches ging, wurde ich nach wenigen Sätzen unterbrochen.
    „Mama, was ist das? Eine was?“ – „Nixe!“
    Die Erklärung, dass Nixe dasselbe sei wie Meerjungfrau wurde durchaus akzeptiert, aber da ich doch nun gesagt hatte, dass das Buch „…und die verliebte Meerjungfrau“ hieße. Was das für mich bedeutet? Ich muss beim (wirklich fast täglichen) Vorlesen jedes Mal das Wort Nixe durch Meerjungfrau ersetzen. Nehme ich es mal als kleines Gehirnjogging dankend an 😉
  2. Als die Pink Pirates das erste Mal auf das Geisterschiff treffen, sieht der Geisterkapitän ganz anders aus als auf all den folgenden, positiven Darstellungen. Ständig fragt die Kleine nach, wer das sei und dass das doch nicht Alfred sein könne.

Zwei Punkte, die man wahrlich vernachlässigen kann, die ich nur einfach nicht unerwähnt lassen möchte.


Ich hatte vorher noch nie von den Pink Pirates gehört. Dieses und ein weiteres Buch sind bereits 2013 erschienen und meine Mädels wollen das andere Buch auch unbedingt noch haben, so dass hier wohl demnächst Einzug erhalten wird. Ob nochmal weitere Bücher folgen werden? Ich weiß es nicht. Es muss wohl nicht von allem und jedem immer eine endlos lange Reihe geben. Dennoch mögen es meine Töchter, wenn sie ihre kleinen Helden durch mehrere Abenteuer begleiten können.


Abschließend kann ich nur sagen:

Wieder einmal hat mich der arsEdition Verlag nicht enttäuscht und ein tolles Kinderbuch rausgebracht, welches hier sehr geliebt wird (und ich bald auswendig kann) 😉

Gibt es was Schöneres als Lesen und Vorlesen?


Ich bin sehr froh und dankbar, dass auch meine Töchter solch Bücherwürmer sind.
Euer Lesewurm schnuppismama

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