Bücherwelten

EXODUS – von Astrid Schwikardi – mainbook Verlag {Rezension}

Rezension
Werbung, da Markennennung
& Affiliate Links (mit * gekennzeichnet)

Lange, lange musste ich warten, doch nun ist es endlich soweit.
Der neue Krimi, der dritte ihrer Köln-Krimi-Reihe um Mark Birkholz ist da:

EXODUS- von Astrid Schwikardi

Exodus Garten

Fotoquelle & Rechte: Autorin Astrid Schwikardi


Astrid Schwikardis dritter Krimi rund um den Kölner Ermittler Mark Birkholz ist natürlich die Fortsetzung der ersten beiden Bücher UTERUS und ANIMUS, es ist jedoch erneut kein MUSS, diese vorher gelesen zu haben. Ich gebe zu, da nun ja schon einige Zeit zurücklag seit ich den zweiten Krimi gelesen habe, hatte ich erst etwas Sorge, ob ich wieder so „reinkomme“, aber – und das darf ich vorwegnehmen – das hat die Autorin so wundervoll gelöst: eine kleine Familienfeier bringt den Leser sofort (wieder) auf Stand, so dass sowohl Neuleser als auch die, die eine längere Pause zwischen den Büchern hatten, problemlos hineinfinden.

Dennoch rate ich nach wie vor, die beiden ersten Krimis nicht zu verpassen und sich nicht mit dem direkten Lesen des dritten Teils einen Part der Spannung nehmen zu lassen!

Worum es geht…

Auf ein Neues. Bereits zum dritten Mal lässt Astrid Schwikardi ihren Hauptprotagonisten, den Kölner Kommissar Mark Birkholz, in einem mehr als spannenden Fall ermitteln. Die Freundin seiner ermordeten Schwester Patricia verschwindet spurlos und kurz darauf kommt ihre Mutter auf rätselhafter Art zu Tode. Die enge Freundschaft dieser und seiner Familie veranlassen ihn zu zunächst privaten Nachforschungen, die dann in offiziellen Ermittlungen münden. Eine Jagd gegen die Zeit mit Wendungen, die einem den Atem rauben!

Dieses Mal hat sich die Autorin für ihren „Heimatkrimi“ wieder ein besonderes lokales Schmankerl überlegt: Das Geisterhaus von Fühlingen. Wenn man es selbst nicht kennt, reichen schon die Bilder, die man im Netz dazu findet, um eine ordentliche Gänsehaut zu bekommen.

Wie war er, der dritte Köln-Krimi von Astrid Schwikardi?

Ganz ehrlich? Astrid Schwikardi hat mit ihrem dritten Krimi rund um den Kommissar Mark Birkholz der Spannung die Krone aufgesetzt. Dieser Köln-Krimi lässt einen kaum Luft holen und das Herz rasen!

Erneut geht es schon direkt im Prolog heftig los. Der dann folgende, schon erwähnte, Beginn mit der Familienfeier lässt einen einmal kurz aufatmen, bevor Astrid Schwikardi einen Spannungsbogen aufbaut, der seinesgleichen sucht. Mit Cliffhangern und dem Leser unvollständig zu erscheinenden Informationen, weil der Ermittler einfach nicht weiter nachhakt, lässt sie einem keine andere Wahl als immer zu weiterzulesen. Ziemlich genau in der Mitte des Buches bekommt der / die Leser:in die einmalige Chance des Auf- und Durchatmens. Fast fragte ich mich, wie es jetzt weitergeht, wie die Spannung wieder aufgenommen und ich wieder so gefesselt werden könnte – ich fragte es mich vielleicht zwei Seiten lang, maximal. Ab da war an ein Weglegen des Buches nicht mehr zu denken. Es ist so mitreissend, dass man den Stress des Kommissars am eigenen Körper spürt, bei jeder Verfolgung Herzrasen und Schnappatmung bekommt. Ich habe mich sogar dabei ertappt, wie ich versuchte, schneller zu lesen – ich war doch mit auf der Jagd!

Die Autorin weiß genau, wie man abwechslungsreich den Spannungsbogen aufrecht erhält, ohne ihn zu überspannen. Aber das ist nur der eine Teil, der diesen Krimi zu einem solchen Lesefest macht. Der andere Teil ist ihre Sprache – ein Werkzeug, welches sie zu nutzen weiß. Mal sind es Wörter, über die ich (im positiven Sinne) stolpere. Keine Ahnung, wann ich jemanden zuletzt das Wort „Pomade“ hab sagen hören und die korrekte Bezeichnung „Bedienstab der Holztreppenleiter“ fehlte mir für diesen Stängel, mit dem man die Klappe zum Dachboden öffnet und die ausklappbare Leiter hinunter holt, auch noch. Dass sie mich beim Namen „Theo Überlingen“ eines Mitarbeiters der Spezialeinheit an Theo Lingen denken lässt, rechne ich aber eher dem Zufall zu.

Mit Zufällen hat es Astrid Schwikardi auch – und zwar in dem Maße, dass sie nie übertrieben oder abwegig erscheinen. Alles fügt sich total glaubhaft zu einem stimmigen Puzzle zusammen. Genauso wie Informationen scheinbar beiläufig erwähnt, aber vollständig und verständlich dargestellt werden – gerade für Nicht-Kölner / Köln-Kenner.

Aber ich muss Köln gar nicht gut kennen, um zu wissen, dass es dort ohne den Fußball nicht geht. Der Kommissar, das wissen wir schon seit dem ersten Krimi, ist großer 1. FC Köln Fan – ich hingegen bin ja echter Fußball-Fan 😉 Aber alle, die jetzt aufstöhnen, weil sie gar keinen Fußball mögen, kann ich beruhigen: es nimmt keinen wirklichen Raum ein. Vielmehr ist es eines der vielen Details, mit denen es die Autorin versteht, den Protagonisten Leben einzuhauchen. Sie weiß handelnde Personen zu „zeichnen“ und vor dem Auge des Lesers ein komplettes Bild entstehen und verschiedenste Charaktere mit ihrer ganz eigenen Geschichte auftreten – oder eben auch sterben – zu lassen.

Ob ich auch etwas zu kritisieren habe? Vielleicht die Finte, die kurze Sorge über ein bis zwei Seiten, dass die ganze Spannung in der ersten Hälfte verbraucht wurde, aber dann umso heftiger wieder zuschlägt – bis zur allerletzten Seite! 😉


Foto Verlag

Die Autorin Astrid Schwikardi.
Fotoquelle & Rechte: Astrid Schwikardi


Lust auf das Buch bekommen?

„EXODUS“ ist, wie die beiden Vorgänger „UTERUS“ und „ANIMUS“, im mainbook Verlag erschienen. Ihr bekommt das Buch ganz klassisch im Buchhandel, über die Seite des Verlags oder eben via Amazon als Taschenbuch* oder auch für den Kindle*.

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Fotoquelle & Rechte: mainbook Verlag


Wer die ersten beiden Krimis rund um Mark Birkholz noch nicht gelesen und die Spannung direkt von Anfang genießen möchte, sollte zunächst mit „UTERUS“ beginnen (in der Buchhandlung, über den Verlag oder bei Amazon als Taschenbuch* und für den Kindle*) und dann „ANIMUS“ lesen (ebenso neben Buchhandlung und Verlag bei Amazon: Taschenbuch* & Kindle*), bevor Ihr Euch dem Höhepunkt mit dem dritten Köln-Krimi von Astrid Schwikardi widmet.


An dieser Stelle bleibt mir nur, jedem Krimi-Fan dieses Buch,
beziehungsweise alle drei, ans Herz zu legen.

Das darf man nicht verpasst haben.

Spannungsgeladene Grüße
Eure schnuppismama


Vielen Dank an mainbook Verlag
für das kostenlose Rezensionsexemplar
für den Kindle.

Vielen Dank an die Autorin Astrid Schwikardi für ihr Vertrauen.

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